Werke

Frühe Malerei

Einige der frühen, u.a. vom Stil des Kubismus beeinflussten Bilder aus der Zeit des Ersten Weltkriegs vedeutlichen Christian Schads Auseinandersetzung mit progressiven Ansichten der Avantgarde.

Neue Sachlichkeit

Schads bekannteste Bilder entstanden zwischen circa 1920 und 1935. Dazu zählen Werke wie „Sonja“ (National Galerie Berlin), „Selbstbildnis mit Modell“ (Privatbesitz), oder „Graf St. Genois d`Anneaucourt“ (Centre Pompidou Paris). Sie begründeten seine Stellung als Exponent der Malerei der sogenannten  “Neuen Sachlichkeit“.

Spätwerk

Schad sah seine Bilder der 1960 und 70er Jahre im Umfeld des “Magischen Realismus“ angesiedelt. Mythologie und Traumgesichtsvisionen bilden die Grundlage seiner symbolisch aufgeladenen Arbeiten.

Graphik

Schads Werk als Maler begleitete von frühester Zeit ein umfangreiches Œuvre an graphischen und druckgraphischen Arbeiten.

Photographie

Im Gegensatz zur Bedeutung, die Christian Schad (1894-1982) in der europäischen Kunstgeschichte eingeräumt wird, ist sein photographisches Werk bislang völlig unbekannt geblieben. Er selbst hat es öffentlich, etwa im Kontext seiner berühmten Photogramme, nicht erwähnt und auch seine Witwe Bettina Schad (1921-2002) stellte das als geschlossenes Konvolut überlieferte Material nicht eigens heraus.

Erst die wissenschaftliche Erschließung der letzten Jahre vor dem Hintergrund einer methodisch erweiterten und fortgeschrittenen Auseinandersetzung mit der Geschichte der Photographie brachten die Aufnahmen von Christian Schad an das Tageslicht.

Schadographie

Die Technik des „Fotogramms“, das heißt Objekte ohne Verwendung einer Kamera auf lichtempfindlichem Papier zu belichten und dadurch „abzubilden“, wurde von Christian Schad völlig neu interpretiert. Es entstanden die nach ihm benannten „Schadographien“.