Das Museumsquartier

… an der Museumsmeile zwischen Stift und Schloss

Das Christian Schad Museum wird eine wichtige Säule des Aschaffenburger Museumsquartiers sein. Das neue Aschaffenburger Museumsquartier umfasst das denkmalgeschützte Bauensemble des ehemaligen Jesuitenkollegs. Die zwischen 1619 und 1621 errichtete Jesuitenkirche dient bereits seit 1976 als Ausstellungshaus der Stadt Aschaffenburg und hat sich als Kunsthalle Jesuitenkirche ein weit überregionales Ansehen erworben (www.museen-aschaffenburg.de). Die neuen Liegenschaften gruppieren sich unmittelbar um diese bereits gut eingeführte „Adresse“.

Das „Aschaffenburger Museumsquartier“ sieht in dem genannten Areal die Einrichtung mehrerer Nutzungskomponenten vor. Diese sollen in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden. Aus dieser Planung resultiert in der touristisch hervorragend erschlossenen Altstadt Aschaffenburgs die Struktur einer zentralen, in erster Linie auf Besucherinteressen fokussierten und klar profilierten Museumslandschaft:

  • Schlossmuseum: Stadt-, Wirtschafts-, und Sozialgeschichte
  • Stiftsmuseum: Stiftsschatz, Kunst des Mittelalters und der Renaissance (Cranach)
  • Museumsquartier: Gegenwartskunst (Kunsthalle), Christian Schad Museum (Bauabschnitt 1 / 2017), E. L. Kirchner-Sammlung, Naturkunde und Archäologie, Museumspädagogisches Zentrum, Museumsshop/Café, Zentraldepots und Werkstätten
  • Museum jüdischer Geschichte und Kultur
  • Gentil-Haus (hist. „Sammler- und Künstlerhaus“)
  • KunstLANDing: (Neuer Kunstverein Aschaffenburg e. V.)

Die Idee

Die Stadt Aschaffenburg setzt auf sechs inhaltliche Säulen:

  1. Attraktivität durch überregional wirksame Sonderausstellungen
  2. Alleinstellung durch Dauerausstellungen zu den international bedeutenden Künstlern Ernst Ludwig Kirchner (in Aschaffenburg geboren) und Christian Schad
  3. Bildung z. B. durch Archäologie und Naturkunde als Themen für Familien und Schulen
  4. Zeitgemäße Vermittlung durch ein Museumspädagogisches Zentrum für alle Altersstufen und gesellschaftliche Gruppen
  5. Identifikation durch Förderung der aktuellen Kunst in Stadt und Region
  6. Moderne Infrastruktur durch moderne Einrichtungen, Werkstätten und Depots.

Unser Ziel ist bestmögliche Besucherorientierung durch die Bündelung aller Angebote, die sowohl regional, wie überregional ausgerichtet sind. Synergien und Berührungen der unterschiedlichen Interessensgruppen sind jederzeit möglich und sollen aktiv gefördert werden.

Die Zukunft

Im Umfeld des zukünftigen „Museumsquartiers“ werden sich vielfältige stadträumliche Perspektiven entwickeln. Impulse für das Wirtschaftsleben, für Handel, Tourismus und die Infrastruktur in der Aschaffenburger Altstadt werden gesetzt, die Kulturlandschaft der Region wird gestärkt. Sämtliche Aktivitäten unserer Museen rücken in das „Herz der Stadt“. Neben einem wirtschaftlich effizienten Betrieb wird dadurch auch die Pflege und Vermittlung des historischen Erbes auf eine zukunftsfähige Basis gestellt.

Die mittelfristige Gesamtplanung der „Aschaffenburger Museumsmeile“ wird auf nationaler und internationaler Ebene (E. L. Kirchner, Christian Schad) einen hervorragenden Beitrag zur Herausstellung kultureller Potentiale Unterfrankens und der Region Nordbayern / Bayerischer Untermain leisten. Das Angebot wird zahlreiche internationale Gäste, die die Metropolregion Frankfurt Rhein-Main besuchen, nach Aschaffenburg führen.