Vom Keller bis zum Dach

12. August 2015

Die Baustelle für das Aschaffenburger Christian Schad Museum ist nicht mehr nur durch den Baukran gekennzeichnet: mittlerweile wölben sich über einen Teil des ehemaligen Jesuitenkollegs weiße Folien. Sie stellen ein Schiebedach dar, das bei den derzeitigen Wetterverhältnissen allenfalls als Schattenspender dienen muss. Es wird aber während der Herbst- und Wintermonate dafür sorgen, dass beinahe witterungsunabhängig am Dach gearbeitet werden kann.

Nachdem im Inneren bestehende Einbauten, Installationen und Beläge abgebrochen worden sind, war es Zeit für eine Baustellenbegehung. Christoph Jordan und Cathrin Löffler vom Architekturbüro Böhm & Kuhn informierten die Leiter von Museen und Hochbauamt mit ihren Mitarbeitern über den aktuellen Stand des Rückbaus. Die späteren Ausstellungsflächen zeichnen sich bereits ab. Viele Schritte müssen jedoch noch bis zum fertigen Zuschnitt der Räume gegangen werden. Museumsdirektor Dr. Thomas Richter und sein Team aus Restauratoren und Technikern nutzten die Gelegenheit, mit den Architekten vor Ort vorgesehene Lösungen und Ideen zu überprüfen.

Spannend wird es noch im Dachgeschoss werden: dort wird der Boden zum darunterliegenden zweiten Obergeschoss komplett entfernt. Die spätere Raumwirkung über zwei Etagen können die Museumsleute derzeit nur anhand der Pläne ermessen.

 

 Titelabbildung

Einen nicht alltäglichen Blick auf die Baustelle für das Christian Schad Museum hatte Gernot Fäth vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft. Er fotografierte vom Dach der Aschaffenburger Stadthalle. Foto: Gernot Fäth (Stadt Aschaffenburg)

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Was gibt es hier zu lesen?

Wer ist Christian Schad? Warum gibt es das Christian Schad Museum in Aschaffenburg? Wo wird das Museum gebaut? Was wird dort ausgestellt? Wie wird es aussehen?

Viele Fragen tauchen auf, wenn ein neues Museum entsteht. Die Antworten darauf geben wir von den Museen der Stadt Aschaffenburg und bieten gleichzeitig einen Blick hinter die Kulissen.

Wer schreibt?

Hier schreibt, wenn nicht anders angegeben, Anne Kraft. Sie ist verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Museen der Stadt Aschaffenburg. Kontakt Anne Kraft

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